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Die Welt Theraelion

Eine Welt, in der Zeit keine Kulisse ist, sondern Material. Sie trägt, sie reißt, sie erinnert sich – und sie vergisst, wenn niemand mehr weiß, wer sie einmal war.

Die Karte

Der bekannte Kontinent

Vom Königreich Ridarus im Norden über die Dreamir-Städte und den Heiligen Berg bis hinab nach Seraru Da Wuidalen und an das Große Meer Bomwui: Die Karte zeigt jenen Teil Theraelions, den die Chronisten für gesichert halten.

Über den Inseln As Slachaswui und Aswuila endet das gesicherte Wissen. Weiter westlich, jenseits von Slochlime Ri, beginnt das, was in den alten Bänden schlicht als „das Vergessene“ geführt wird.

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Theraelion · Der bekannte Kontinent

Orte

Wo die Geschichte spielt

Königreich Ridarus

Das nördliche Reich, Sitz des Regenten und der alten Ordnung.

Der Heilige Berg

Ort der Prüfungen, an dem der Weltenrat über das Schicksal der Völker entscheidet.

Die Dreamir-Städte

Von Asodaru bis Sarrie – Zentren des Wissens, der Magie und alter Sprachen.

Seraru Da Wuidalen

Die verborgene Heimat der Wuidalen, des Händlervolkes mit zwei geheimen Königen.

See Aswuigeirii

Schwarz wie Glas. Hier schlug der Schatten zum ersten Mal auf das Wasser.

Das große Meer Bomwui

Grenze der bekannten Welt – und Weg zu den Inseln As Slachaswui und Aswuila.

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Ein Wesen der Melahrin

Völker

Wer Theraelion bewohnt

Die Völker Theraelions sind keine Kulissenvölker. Sie haben Könige, die sich verbergen, Sprachen, die älter sind als die Reiche, und Erinnerungen, die gefährlicher sind als jede Waffe.

  • Melahrin Gefiedertes, lichtgeborenes Volk. Srendaru war einst ihr Herrscher.
  • Wuidalen Händler, Sänger und Bewahrer der Legenden. Ihre Könige leben im Verborgenen.
  • Bergbewohner Unter König Thorgrimm; hart, verschwiegen, den Steinen näher als den Menschen.
  • Lavanixen Wesen aus flüssigem Feuer. Sie gehorchen nicht mehr sich selbst.

Das Gesetz dieser Welt

Zeit, Prophezeiung, Zerfall

Erstens

Zeit ist verletzlich

Wo Menschen falsch handeln, verschwinden sie. Nicht verbrannt, nicht zerschmettert – einfach aufgelöst. Zurück bleibt Staub, der lautlos zu Boden rieselt.

Zweitens

Prophezeiungen lügen nicht – sie werden missverstanden

Die Prophezeiung spricht von dem Verlorenen. Wer sich selbst zu früh darin erkennt, treibt die Welt dem Zerfall entgegen.

Drittens

Erinnerung ist Macht

Nicht Stärke entscheidet, sondern die Fähigkeit, sich zu erinnern – und eine Welt daran zu erinnern, wer sie einmal war.

Der erste Band führt hinein

„Theraelion – Das edle Blut“ öffnet die Tür zu dieser Welt: Prolog, Flucht, Lavagraben, Ruine – und eine Stimme, die niemand sonst hört.