Die Chroniken der gebrochenen Zeit · Band 1 von 3

Theraelion – Das edle Blut

In einer Welt, in der die Zeit selbst um einen Jungen zu zerreißen beginnt, flieht der Waisenjunge Pollandrie mit nichts als dem Schwert seines Vaters und der Stimme einer Frau in seinem Geist.

Worum es geht

Sie ruft ihn fort aus einer brennenden Gegenwart, hinein in vergessene Ruinen, Lavawüsten und eine Vergangenheit, die nicht so still ist, wie sie scheint. Dort gilt Pollandrie bald als Hoffnungsträger einer uralten Prophezeiung – als derjenige, der die finstere Macht Srendarus beenden soll.

Doch je näher er dem Schatten kommt, desto deutlicher wird: Die Prophezeiung ist missverstanden. Und vielleicht ist es gerade diese Verwechslung, die die Welt dem Untergang näherbringt.

Denn um das Licht zu retten, darf Pollandrie nicht glauben, der Auserwählte zu sein. Erkennt er sein Schicksal zu früh – oder zu falsch – droht nicht nur der Sieg des Schattens, sondern der endgültige Zerfall aller Zeitlinien.

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Band 1 der Trilogie

Werkdaten

Auf einen Blick

  • Reihe Die Chroniken der gebrochenen Zeit
  • Band Band 1 von 3
  • Genre High Fantasy · Epische Fantasy mit Dark-Fantasy-Elementen
  • Umfang ca. 90.000 Wörter
  • Zielgruppe Leserinnen und Leser ab 16 Jahren
  • Status Manuskript abgeschlossen · Exposé und Leseprobe verfügbar

Kernfrage

Was der erste Band verhandelt

Wird Schicksal durch Macht und Handeln erfüllt – oder durch das Erkennen der eigenen Rolle und den Mut, einer vermeintlichen Bestimmung nicht zu folgen?

Personen

Die Figuren

Jede Figur trägt eine Angst und einen Antrieb. Beides entscheidet über den Ausgang.

Protagonist

Pollandrie

Ein innerlich zerrissener Held, geprägt von früher Gewalt. Sein Trauma nährt seine größte Angst: falsche Entscheidungen zu treffen. Humor liegt ihm fern, Worte nimmt er wörtlich – gerade das macht ihn glaubwürdig als moralisches Zentrum der Geschichte.

Antagonist

Srendaru

Einst ein lichtvolles, engelsgleiches Wesen, heute eine monströse Inkarnation von Verlust und Vergeltung. Sein Antrieb ist die Angst, den Tod seiner Geliebten nicht rächen zu können. Kein Zerstörer – ein Wesen, dessen Liebe in Hass umgeschlagen ist.

Die Verheißene

Elsrie

Ursprung und Ziel der Mission zugleich. Sie trägt das Bewusstsein einer Prophezeiung in sich. Ihre Angst gilt weniger dem Tod als der Möglichkeit, die Prophezeiung nicht zu erfüllen – oder dafür Pollandrie opfern zu müssen.

Der Freund

Drolkas

Pollandries engster Begleiter und emotionaler Anker. Seine größte Angst ist die Einsamkeit. Um Trauer zu überdecken, greift er zu Humor – sein Lachen ist oft verkrampft, beinahe verzweifelt.

Schlüsselfigur

Tosre

Moralisch ambivalent und der eigentliche Auslöser der Handlung: Er erweckt Srendaru aus jahrhundertelanger Gefangenschaft. Als verloren geglaubter Bruder des Regenten agiert er manipulativ im Hintergrund.

König und Hochmagier

Verdan

Regent des Reiches und Bindeglied zum Göttlichen. Er trägt eine persönliche Schuld am Erwachen Srendarus – ohne es zu wissen.

Aus der Leseprobe · Prolog: Der Schatten auf dem Wasser

Der Weg führte ihn ins Freie, unter den sternlosen Himmel. Vor ihm lag der See Aswuigeirii, still und schwarz wie ein Glas. Das Wasser glitzerte nicht im Mondlicht; stattdessen schien es die Dunkelheit zu verschlucken, sie in seinen Tiefen zu verbergen.

„Ich bin nicht Tosre“, flüsterte die Gestalt, ihre Stimme wie ein Windstoß über kalten Aschefeldern. „Tosre ist fort. Srendaru ist erwacht und seine Rache ist nah.“

Nächster Schritt

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