Die Chroniken der gebrochenen Zeit · Band 1 von 3

Theraelion Das edle Blut

In einer Welt, in der die Zeit selbst um einen Jungen zu zerreißen beginnt, flieht der Waisenjunge Pollandrie mit nichts als dem Schwert seines Vaters und der Stimme einer Frau in seinem Geist.

High Fantasy ca. 90.000 Wörter Trilogie

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Aus der Leseprobe · Prolog: Der Schatten auf dem Wasser

Der Weg führte ihn ins Freie, unter den sternlosen Himmel. Vor ihm lag der See Aswuigeirii, still und schwarz wie ein Glas. Das Wasser glitzerte nicht im Mondlicht; stattdessen schien es die Dunkelheit zu verschlucken, sie in seinen Tiefen zu verbergen.

„Ich bin nicht Tosre“, flüsterte die Gestalt, ihre Stimme wie ein Windstoß über kalten Aschefeldern. „Tosre ist fort. Srendaru ist erwacht und seine Rache ist nah.“

Was diese Welt anders macht

Eine Welt, die auf Überzeugungen reagiert

Theraelion unterscheidet sich von klassischen Fantasywelten dadurch, dass Zeit und Realität nicht stabil gegeben sind. Sie antworten – auf Entscheidungen, auf Glauben, auf Machtansprüche.

01

Zeit ist keine Kulisse

Zeit und Realität sind in Theraelion nicht stabil gegeben. Sie reagieren sensibel auf Entscheidungen, Überzeugungen und Machtansprüche. Wer falsch handelt, reißt Löcher in die Wirklichkeit.

02

Prophezeiungen sind Gefahren

Keine Orientierungshilfe, sondern ein Risiko: Die falsche Auslegung einer Prophezeiung kann den Zerfall ganzer Zeitlinien auslösen.

03

Das Böse hat eine Biografie

Srendaru entsteht nicht aus reiner Grausamkeit, sondern aus Verlust, Manipulation und fehlgeleiteter Liebe. Hass ist hier eine Form von Trauer.

04

Macht wird befragt

Autorität, Königtum und göttliche Ordnung werden nicht idealisiert, sondern kritisch hinterfragt – bis hinauf zum Weltenrat.

Der Kontinent

Von Ridarus bis zum Großen Meer

Über sechs Jahre gewachsen: Königreiche, Völker, Sprachen und heilige Orte. Der Weltenrat entscheidet auf dem Heiligen Berg über das Schicksal aller Völker – während im Norden ein Regent herrscht, der seine eigene Schuld nicht kennt.

Was auf der Karte fehlt, ist Absicht. Nicht jeder Ort möchte gefunden werden.

Hier erscheint die Karte Theraelions, sobald sie unter /assets/img/karte-theraelion.jpg liegt.

Der bekannte Kontinent

Figuren

Niemand ist nur eine Seite

Das Böse entsteht hier nicht aus Grausamkeit, sondern aus Verlust, Manipulation und fehlgeleiteter Liebe.

Protagonist

Pollandrie

Ein innerlich zerrissener Held, geprägt von früher Gewalt. Sein Trauma nährt seine größte Angst: falsche Entscheidungen zu treffen. Humor liegt ihm fern, Worte nimmt er wörtlich – gerade das macht ihn glaubwürdig als moralisches Zentrum der Geschichte.

Antagonist

Srendaru

Einst ein lichtvolles, engelsgleiches Wesen, heute eine monströse Inkarnation von Verlust und Vergeltung. Sein Antrieb ist die Angst, den Tod seiner Geliebten nicht rächen zu können. Kein Zerstörer – ein Wesen, dessen Liebe in Hass umgeschlagen ist.

Die Verheißene

Elsrie

Ursprung und Ziel der Mission zugleich. Sie trägt das Bewusstsein einer Prophezeiung in sich. Ihre Angst gilt weniger dem Tod als der Möglichkeit, die Prophezeiung nicht zu erfüllen – oder dafür Pollandrie opfern zu müssen.

Für Verlage, Agenturen und Testleser

Das Manuskript liegt bereit

Manuskript abgeschlossen · Exposé und Leseprobe verfügbar. Wer Band 1 lesen, lektorieren oder verlegen möchte, erreicht mich direkt – mit einem Klick.