Zeit ist keine Kulisse
Zeit und Realität sind in Theraelion nicht stabil gegeben. Sie reagieren sensibel auf Entscheidungen, Überzeugungen und Machtansprüche. Wer falsch handelt, reißt Löcher in die Wirklichkeit.
Die Chroniken der gebrochenen Zeit · Band 1 von 3
In einer Welt, in der die Zeit selbst um einen Jungen zu zerreißen beginnt, flieht der Waisenjunge Pollandrie mit nichts als dem Schwert seines Vaters und der Stimme einer Frau in seinem Geist.
Weiter
Aus der Leseprobe · Prolog: Der Schatten auf dem Wasser
Der Weg führte ihn ins Freie, unter den sternlosen Himmel. Vor ihm lag der See Aswuigeirii, still und schwarz wie ein Glas. Das Wasser glitzerte nicht im Mondlicht; stattdessen schien es die Dunkelheit zu verschlucken, sie in seinen Tiefen zu verbergen.
„Ich bin nicht Tosre“, flüsterte die Gestalt, ihre Stimme wie ein Windstoß über kalten Aschefeldern. „Tosre ist fort. Srendaru ist erwacht und seine Rache ist nah.“
Was diese Welt anders macht
Theraelion unterscheidet sich von klassischen Fantasywelten dadurch, dass Zeit und Realität nicht stabil gegeben sind. Sie antworten – auf Entscheidungen, auf Glauben, auf Machtansprüche.
Zeit und Realität sind in Theraelion nicht stabil gegeben. Sie reagieren sensibel auf Entscheidungen, Überzeugungen und Machtansprüche. Wer falsch handelt, reißt Löcher in die Wirklichkeit.
Keine Orientierungshilfe, sondern ein Risiko: Die falsche Auslegung einer Prophezeiung kann den Zerfall ganzer Zeitlinien auslösen.
Srendaru entsteht nicht aus reiner Grausamkeit, sondern aus Verlust, Manipulation und fehlgeleiteter Liebe. Hass ist hier eine Form von Trauer.
Autorität, Königtum und göttliche Ordnung werden nicht idealisiert, sondern kritisch hinterfragt – bis hinauf zum Weltenrat.
Der Kontinent
Über sechs Jahre gewachsen: Königreiche, Völker, Sprachen und heilige Orte. Der Weltenrat entscheidet auf dem Heiligen Berg über das Schicksal aller Völker – während im Norden ein Regent herrscht, der seine eigene Schuld nicht kennt.
Was auf der Karte fehlt, ist Absicht. Nicht jeder Ort möchte gefunden werden.
Hier erscheint die Karte Theraelions, sobald sie unter /assets/img/karte-theraelion.jpg liegt.
Figuren
Das Böse entsteht hier nicht aus Grausamkeit, sondern aus Verlust, Manipulation und fehlgeleiteter Liebe.
Ein innerlich zerrissener Held, geprägt von früher Gewalt. Sein Trauma nährt seine größte Angst: falsche Entscheidungen zu treffen. Humor liegt ihm fern, Worte nimmt er wörtlich – gerade das macht ihn glaubwürdig als moralisches Zentrum der Geschichte.
Einst ein lichtvolles, engelsgleiches Wesen, heute eine monströse Inkarnation von Verlust und Vergeltung. Sein Antrieb ist die Angst, den Tod seiner Geliebten nicht rächen zu können. Kein Zerstörer – ein Wesen, dessen Liebe in Hass umgeschlagen ist.
Ursprung und Ziel der Mission zugleich. Sie trägt das Bewusstsein einer Prophezeiung in sich. Ihre Angst gilt weniger dem Tod als der Möglichkeit, die Prophezeiung nicht zu erfüllen – oder dafür Pollandrie opfern zu müssen.
Für Verlage, Agenturen und Testleser
Manuskript abgeschlossen · Exposé und Leseprobe verfügbar. Wer Band 1 lesen, lektorieren oder verlegen möchte, erreicht mich direkt – mit einem Klick.